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Diagnostik der Schlafapnoe

Klassischerweise wird die Schlafapnoe mit Hilfe einer Schlaflabormessung diagnostiziert. Dies bedeutet für Patienten eine Nacht Aufenthalt im Schlaflabor, außerhalb ihrer gewohnten Umgebung. Hinzu kommen zahlreiche Kabel, die am Patienten angebracht werden, um die unterschiedlichsten Parameter abzuleiten.

Seit Jahren beschäftigen wir uns deshalb mit der Verbesserung der ambulanten Diagnostik.

In den letzten Jahren führt der Weg in der Diagnostik weg von der Erfassung rein deskriptiver Werte, hin zur Erfassung integrierter physiologischer Parameter wie dem peripheren-arteriellen Tonus („PAT-Technologie“). Die PAT-Technologie wurde in der Vergangenheit oft auf Grund des vollautomatisierten Auswertemechanismus kritisch gesehen. Mithilfe des manuellen PAT-Scorings konnte in der COMPASS-Studie jedoch erstmals auch bei der manuellen Auswertung eine der Polysomnographie vergleichbare Sensitivität und Spezifität nachgewiesen werden. Auch zentrale Atmungsstörungen werden vollständig erfasst.

Diese Technologie ähnelt schon sehr einem mobilen ambulanten Schlaflabor zur Anwendung beim Patienten zu Hause.